Update

Das größte Problem im Moment ist, dass ich keinen Internetanschluß habe, daher habe ich hier länger nichts mehr geschrieben. Im Moment sitze ich bei Starbucks und nutze deren W-LAN. Ein paar Infos im Telegrammstil:

  • ich bin umgezogen: Aus meiner bisherigen Wohnung musste ich raus, leider war es doch nicht so einfach etwas neues zu finden was alle meine Wünsche erfüllt. Jetzt wohne ich in einem für Londoner Verhältnisse riesigen Zimmer (über 20qm) zu einem annehmbaren Preis. Das Haus liegt direkt am Rugbystadion in Twickenham wo die englischen Cupfinals und die Spiele der Nationalmannschaft (Rugby!) ausgetragen werden, ich teile mir das Haus mit einem Engländer, einem Polen und zwei Finninen.
  • Internet: Wir haben dort kein Festnetzanschluss und somit auch kein Internet 🙁 Ich wollte mir also eine UMTS-Karte und “mobile Broadband” zulegen. Leider ist das schwieriger als gedacht, weil entweder die Karten ausverkauft sind oder mir die Läden die Karten nicht verkaufen wollen, weil ich noch keine drei Jahre in England lebe. Ich versuche es aber weiter und hoffe in spätestens einer Woche wieder online zu sein
  • Helden: Alle Deutschen in London haben sich gestern im “Mean Fiddlers” getroffen wo “Wir sind Helden” aufgetreten sind und natürlich mussten Karin und ich da auch hin. So viel deutsch habe ich schon seid zwei Monaten nicht mehr gehört und auch wenn nicht alle Lieder meinen Geschmack getroffen haben war es ein schönes Konzert. Vorgestern hat sich übrigens auch Herbert Grönemeyer (der sowieso in London lebt) die Ehre in der Royal Albert Hall gegeben. Die Tickets waren mir mit 55 GBP doch ein wenig zu teuer aber es soll wohl ein schönes Konzert gewesen sein bei dem sogar Michael Ballack anwesend war (der wird London wohl demnächst wieder verlassen, jetzt wo Mourinho weg ist)
  • iPod: Mein iPod der mich jedn Morgen auf dem Weg zur Arbeit wach hält hat leider keine große Akkulaufzeit mehr also musste was neues her und somit bin ich seid gestern besitzer eines ipod nano in schwarz. Bei dem Teil muss man echt Angst haben, dass es nicht zerbricht so klein wie der ist.
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We need to eat the hair

Wenn Franzosen englisch sprechen kommen dabei manchmal ziemlich lustige Sachen raus 🙂 Das die Franzosen gerne mal ein “H” verschlucken wusste ich ja, dass sie aber auch mal ein “H” zu viel nutzen ist mir neu. Obiger Satz sollte wohl heissen “We need to heat the air”.

Ja, ich bin gerade in Paris, bzw. im Vorort Rueil-Malmaison, um hier was ueber den Betrieb von Raffinerien zu lernen. Mein Kollege ist Franzose und meinte es waere besser den Kurs hier zu besuchen als in England, es ist auch ganz interessant aber manchmal etwas zu detailliert fuer mich. Fuer manch anderen ist das aber vielleicht nicht detailliert genug, die Gruppe ist ziemlich interessant zusammengesetzt: Da sind Franzosen, Schweizer, Thailaender, Kuwaities, Saudis, Daenen und Koreaner aus unterschiedlichen Bereichen: Zulieferer, Petrochemie, Trader und Chemieingenieure die vor einer Woche angefangen haben. Sich mit all diesen Leuten zu unterhalten ist ziemlich interessant und man kommt sich beim englischsprechen auch nicht ganz so bloed vor.

Abends waren wir auch schon in Paris auf dem Champs-Elysee und anschliessend essen. Franzosen koennen echt unfreundlich sein: Der Kellner hat uns die Karte gebracht, die natuerlich ein Grossteil von uns nicht lesen konnte. Gott sei Dank hatten wir eine Franzoesin dabei, die uns die Sachen uebersetzt hat. Nach dem Essen bringt er uns dann die Dessertkarte und fragt ploetzlich ob wir die nicht vielleicht doch lieber in Englisch haben moechten, wir haetten ja vorhin nicht danach gefragt *grmph* wahrscheinlich hat der sich halb tot gelacht.

Paris
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The great escape

Am Mittwoch sind Joerdis und Ben  zu Besuch gekommen. Die Beiden waren vorher in Schottland mit dem Rad unterwegs und haben vor dem Rueckflug noch einen 1,5 Tage langen Londonbesuch dranghaengt. Ich musste am Donnerstag noch arbeiten, anschliessend haben wir uns dann in der Stadt getroffen. (merken: An der U-Bahn-Station “Covent Garden” immer mit dem Lift fahren und nie die Treppe nehmen; >200 Stufen)

Abends bei einem Glas Cider ist uns dann aufgefallen, dass die Express-Zuege zu den Flughaefen keine Fahrraeder transportieren. Mit ueber 60 Meilen waere eine Radtour zum Flughafen aber auch eine Tagestour gewesen. Kurzentschlossen haben die beiden also ein Auto gemietet. So bin ich dann zu meinen ersten Erfahrungen im Linksverkehr gekommen.
Das Auto, ein Vauxhall(=Opel) Zafira) hatte Gott sei Dank Automatik, mit der “falschen” Hand zu schalten ist also schonmal weggefallen. Allerdings habe ich auf der Fahrt vom Autoverleih  nach Hause mehrmals den Bordstein “gekuesst”. Wie man sich freiwillig in den Londoner Verkehr stuerzen kann ist mir allerdings ein Raetsel. Auf der Rueckfahrt habe ich fuer 3 km fast eine Stunde gebraucht. Diesel ist hier uebrigens teuerer als Normalbenzin und hier gibt es richtige “BP”-Tankstellen, ihr tankt euer Auto in Deutschland aber hoffentlich immer bei ARAL 🙂

Am Abend stand dann gleich der naechste Besuch an: Karin hatte sich angekuendigt, sie beginnt Montag ein Praktikum im Nord-Westen von London. Leider hatten wir vorher lediglich ausgemacht, dass ich Sie am Busterminal abhole. Das von Stansted aus mehrere (min. 3) verschiedenen Busunternehmen zur Victoria-Station fahren wusste ich nicht 🙁 Ich stand also bei “National Express”, Karin kam aber mit “Green Line Busses”, die ein anderes Busterminal haben. Da ich auch nur ungefaehr wusste wann Karin ankommt sass ich da also ein paar Stunden rum und guckte mir an was da so fuer Busse ankommen (Manchester, Paris, Warschau, Weissrussland! und eben die von Stansted und Gatwick) Leider war Karin in keinem dieser Busse. Nachdem sogar das Terminal geschlossen wurde und da auch demnaechst die letzte Tube fahren wuerde habe ich mich auf den Weg nach Hause gemacht. ich hatte gehofft, dass Karin evtl. gleich durchgefahren ist und vor der Haustuer wartet.
Auf dem Weg rief mich dann aber Freddie an, die dann “Relaisstation” spielte und mich zum Green Line Terminal lotste und da stand Karin tatsaechlich ganz allein in der grossen Stadt *g* Da die U-Bahn schon vorher nicht mehr richtig gefahren ist (mal wieder ein “trackfailure”) und ich sowieso nicht wusste ob die noch fahren sind wir mit dem Taxi nach Hause gefahren (wieder einen mussmanmalgemachthaben-Punkt abgehakt).

Am Samstag haben wir uns dann mal die Stadt erkundet und unter anderem eine Empfehlung von Ben und Joerdis besucht: Covent Garden. Eigentlich ist es da ganz schoen aber da gibt es Strassentheater und die Schauspieler beziehen manchmal Leute aus dem Publikum mit ein. So habe ich mich dann als Teil einer Entfesselungsshow “The Great Escape” wiedergefunden. Ich bin mir sicher, dass ich jetzt auf diversen Urlaubsfotos und Videofilmen mit drauf bin. Gott sei Dank kennt mich in der Stadt aber noch niemand.

Am Sonntag ist Karin dann in ihre neue WG gefahren und ich mit dem Eurostar nach Paris. Die Tunneldurchfahrt dauert nur knappe 20 Minuten und ist eigentlich ziemlich unspektakulaer. (Alle Parisfans und verkappten Romantiker die denken Paris sei schoen koennen jetzt aufhoeren zu lesen)
Ich hasse diese Stadt! Ich habe Sie schon bei meinem ersten Besuch waehrend meines Studiums nicht gemocht und das wird auch so bleiben:
– Paris ist dreckig
– Die U-Bahn ist noch dreckiger
– Die Automaten moegen meine Karten nicht
– an nur einem von fuenf Schaltern wird englisch gesprochen
– hatte ich bereits gesagt, dass es hier dreckig ist und uebel riecht?
– Die Beschilderung im Bahnhof ist eine Katastrophe

Okay, der Vorort in dem ich jetzt bin (Rueil-Malmaison) ist nicht ganz so dreckig aber dafuer ist hier auch nichts los. Alle franzoesischen Restaurants scheinen am Sonntag Abend geschlossen zu sein. Bei der Auswahl zwischen Chinesisch und Italienisch viel meine Wahl dann auf letzteres.
Ab Morgen habe ich hier einen Kurs “Refining Processes and Petroleum Products”. Mal gucken wie das wird, ganztaegige Vorlesung hatte ich schon lange nicht mehr.
 

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englischer Tag bei SPON

Streik in der Tube

Fahrtzeitverkuerzung beim Eurostar (probiere ich am Sonntag mal aus)

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Chicago

BP hat neben London auch noch einen großen Sitz in Naperville bei Chicago. Letzte Woche bin ich mit meinen Kollegen rübergeflogen um die Kollegen dort kennenzulernen und hatte bei den Reisemitteln echt eine Menge Glück 🙂

Los ging es allerdings mit einer winzig kleinen Maschine zurück aus Deutschland nach London, eine ziemlich wacklige Angelegenheit aber dafür war das Wetter in London phantastisch während des Landeanflugs konnte man alle Sehenswürdigkeiten der Stadt von oben betrachten.

Weiter ging es dann mit einer riesigen Boeing777 nach Chicago. Da ich ein Upgrade in die First Class bekommen habe durfte ich vorher am Flughafen sogar in die Lounge mit freier Verpflegung. Im Flugzeug selber sitzen auf der selben Fläche auf der hinten ca. 50 Leute sitzen in der First Class nur 16. Man hat einen Stuhl den man zum Bett machen kann, isst von richtigen Porzellantellern und auch das Essen ist um einiges besser.

In Chicago sollte ich dann mit dem Taxi ins Hotel gebracht werden, leider war die Reservierung irgendwie verlorengegangen. Nach 10 Minuten Telefongespräch wurde mir dann aber ein Auto geschickt (Foto im Album).

chicago

Das ist aber nicht immer so. Wir fliegen normalerweise nicht first class und am nächsten Morgen haben wir uns auch zu dritt auf die Rücksitzbank eines Taxis gequetscht. Lustig war allerdings, dass wir uns vor dem Gelände haben absetzen lassen um dann zu Fuß weiterzugehen. Der Taxifahrer wollte uns erst nicht gehen lassen und auch die Wache am Tor hat uns gefragt wo denn unser Auto sei. Der Fußweg waren keine 500m!

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