Flug verpasst :(

merken: 2 Stunden reichen nicht um von meinem Wohnort zum Flughafen Stansted zu kommen.

Ich hatte Gute zwei Stunden eingeplant um von meinem Wohnort (Südwesten) zum Flughafen Stansted (Norden) zu kommen. Das war leider zu optimistisch. Zuerst hat die U-Bahn aus mir nicht ersichtlichen Gründen mehrmals zwischen den Stationen angehalten und dann ist meine Anschluss U-Bahn erst nach >10 Minuten gekommen. Somit war ich schon viel zu spät am Bahnhof. Am Ticketautomaten stand dann leider auch noch ein Touristenpärchen vor mir, dass mit dieser Maschine total überfordert war, sodass der Zug den ich eigentlich noch hätte kriegen können weggefahren ist.  Wahrscheinlich wäre ich mit dem aber auch schon zu spät am Flughafen angekommen.

Entgegen meiner Annahmen rechnet Air-Berlin in den ersten zwei Stunden nach dem Abflug den alten Ticketpreis aber auf eine neues Ticket an.  Ich konnte dann also 1,5 Stunden später für den doppelten Preis (und mein Ticket war auch schon vorher kein 29 Euro Ticket) nach “Münster-Osnabrück” fliegen. Von wo aus mich Ben mich dankenswerterweise abgeholt hat (obwohl er heute heiratet und sicherlich genug andere Sachen zu tun hat).

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Schlaaand!

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Wir hatte auf jeden Fall Spaß in einem englsichen Pub auch wenn der Anfang für uns schwer war und wir uns ab der 9. Minute den ein oder anderen Spruch anhören durften und von verschiedenen Leuten Taschentücher gereicht bekommen haben. Ab der 23. Minute war Schluß damit und ab der 40. Minute war quasi Totenstille bis zur 60. Minute, denn ab da schlug mein Herz nochmal schneller. Egal, denn einzig das Ergebnis zählt!

Karaoke ist übrigens lustiger als ich dachte auch wenn kein Deutscher gesungen hat. Bei den Engländern war einer, der bei X-Factor (in D: DSDS bloß mit Diether Bohlen statt Simon Comwell, der tatsächlich drei Ligen höher spielt aber mindestens genauso gute Sprüche zum Besten gibt) bis zur dritten Runde und einer der “nur” bis zur zweiten Runde gekommen ist. Das ist schon ein Qualitätsunterschied und wirklich ein Genuss, da zuzuhören.

p.s. an alle die Bescheid wissen: Wilfried hatte so verdammt Recht, es ist echt manchmal unglaublich was man hier sieht!!!

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eine Frage der Ehre

in  knapp anderthalb Stunden geht’s los und weitere 90 Minuten später hat sich entschieden ob ich morgen erhobenen Hauptes ins Büro gehen kann oder mir Sprüche von den Kollegen anhören darf

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angekommen?

Ich denke, ich bin jetzt so langsam auch mental hier angekommen. Zwar träume ich noch nicht in englisch aber wenn ich Nachdenke, dann mache ich das schon in Englisch. Leider manchmal nicht ganz so schnell wie ich rede.
Alles was mit Zahlen zusammenhängt mache ich aber weiterhin in deutsch. Komischerweise scheint das selbst bei Leuten die seit etlichen Jahren hier sind nicht anders zu sein.

Ein anderes Indiz dafür, dass ich inzwischen englisch denke habe ich heute bei der Arbeit gefunden. Ich habe eine Mail aus Deutschland bekommen, die mit “Sehr geehrter Herr Grüning” anfing. Eigentlich ganz normal und auch richtig (vor fünf Wochen hätte ich meine Mails auch so angefangen) aber hier doch irgendwie ungewohnt. Ich habe mich inzwischen einfach daran gewöhnt Mails mit Vornamen zu beginnen und selber auch nur mit dem Vornamen zu unterschreiben.  Überhaupt ist hier meiner Meinung nach alles viel lockerer, selbst die Leute drei Hierachiestufen über mir duzen mich (und ich sie).

ist es eigentlich Makaber, dass ich mir vor anderthalb Wochen ein Dreierpack DVDs gekauft habe und mich dabei für “Goodfather” (Der Pate), “Goodfellas” und “The Shawshank Redemption” (Die Verurteilten) entschieden habe? Letzterer ist der Beste Film aller Zeiten und uneingeschränkt empfehlenswert. Die beiden anderen sind Mafiafilme.

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alles Öko, oder was?

eigentlich sollte hier ein Bericht über die Verkehrssysteme in London stehen aber erstens ist meine Internetverbindung im Moment so gestört, dass ich die Bilder nicht hochgeladen kriege und zweitens ist das doch mehr als ich dachte. Ich brauche dafür also noch ein wenig Zeit und deswegen gibt es hier drei kleinere Geschichten (Die Bilder dazu sind hier:

1. Ich war am Freitag bei einer ärztlichen Untersuchung, die man braucht bevor man auf Geschäftsreise gehen darf. Am Ende gab es ein “medicalset” mit allerlei Medikamenten, Salben, Verbänden und einer besonderen Tube Sonnencreme (Bild im Album)

2. Egal wo man sich hier was zu essen kauft, kann sich fast sicher sein irgendwo eine Ecke mit “organic food” zu finden. Das ist ungefähr so wie die Bio-Ecke in deutschen Supermärkten. Nur, dass die es hier auch schon erwähnenswert finden wenn die Eier, die sie in ihr Essen tun “free range” (also von freilaufenden Hühnern) sind. Ich frage mich wo die das Ganze Ökozeugs herhaben, denn hier (gefühlt) fast die Hälfte des Supermarktinhalts, sogar der Wein, “organic”.
Selbst beim Waschmittel hat man hier die Wahl wie Umweltfreundlich es denn sein darf (Bilder im Album)

3. Was für den Deutschen die BILD-Zeitung ist, ist dem Engländer “the Sun”. Morgens in der Bahn lesen aber immer alle Leute METRO, dass ist eine Zeitung die hier kostenlos verteilt wird (nach dem lesen lässt man sie dann auch einfach in der U-Bahn liegen) und sich nicht wirklich weit über dem BILD-Niveau bewegt aber immerhin gibt es einen kleinen Nachrichtenüberblick und vertreibt die Zeit. Kostprobe des Niveaus

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