The Hoff

Vorurteile gegenüber anderen Nationen und Witze über andere Staaten gibt es überall. Die Vorurteile der Deutschen gegenüber den Engländern habe ich mir angehört bevor ich hierhergegangen bin, jetzt “darf” ich mir die andere Seite anhören. Witze von und mit Hitler machen Engländer gern, da kann man sich aber mit dem John Cleese Zitat “but don’t mention the war!” ziemlich gut herauswinden. Das 5:1 (aus englischer Sicht) wird hier kaum noch erwähnt, stattdessen machen sich die Engländer eher selber über ihre Elfmeterschwäche lustig. Der Stolz der Sportnation ist im Moment sowieso eher das Rugbyteam, das gestern bei der Rugby-WM die “All Blacks” aus dem Turnier katapultiert hat Die Engländer haben “nur” die Australier rausgekegelt, die “All Blacks” gehen auf das Konto der Franzosen (England und Frankreich treffen damit im Halbfinale aufeinander) vielen Dank an Jan für die Berichtigung

Zurück zum Thema: Viele Deutsche denken David Hasselhoff wäre auf der ganzen Welt berühmt (gewesen). Tatsächlich war er das aber wohl nur in Deutschland und das können die Engländer – zu Recht- nicht so ganz verstehen und fragen die Deutschen darüber gerne aus, denn schließlich “lieben alle Deutschen ‘The Hoff’ ” Wie man darauf am Besten reagiert habe ich noch nicht rausbekommen…

Ein anderes Thema ist hier natürlich auch die “Autobahn” und die Tatsache, dass es dort keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Allerdingsgibt es hier in England “Top Gear” und dafür bin ihnen dankbar. In dieser Sendung wird “deutsche Wertarbeit”=Luxusautos übrigens hochgelobt.

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Weihnachten

bald ist es wieder soweit, die Restaurants hier bewerben schon seit mehreren Wochen ihre Säle, bei LIDL gibt es deutschen Lebkuchen und die Flüge bei den “Billig”fliegern sind auch schon weit  entfernt von  1 Euro .  Ich selber werde am 20. Dezember fliegen, wenn mir das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht. Im Moment erzählen nämlich alle Kollegen vom letzten Jahr, damals war am Flughafen Heathrow wegen Nebel die Hölle los und die Hälfte der Flüge wurde gestrichen.

Noch eine Kleinigkeit am Rande: Im Jahr 2010 fallen die Weihnachtsfeiertage auf Samstag und Sonntag. In Deutschland heißt das: “Pech gehabt”, in England heißt das “wir schieben die freien Tage auf Montag und Dienstag” 🙂

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Nullnummer

Dieses Wochenende habe ich mit Karin das Royal Obervatory in Greenwich, den Ursprung der Längengrade und der Zeit, besucht. Das Observatorium befindet sich auf einem Hügel inmitten eines ehemaligen Jagdgrundes der Könige. Die meisten Bäume sind Esskastanien aber bereits das Anfassen der Bäume ist unter Strafe gestellt und wird tatsächlich von Polizisten überwacht. Neben dem Observatorium befindet sich in Greenwich auch noch ein Schiffartsmuseum, der Eintritt zu beidem ist frei trotzdem muss man bevor man reingelassen wird ein Papierticket (Admission: 0,00 GBP) abholen. Warum das so ist erschließt sich mir nicht so ganz.

Greenwich
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Internet

jetzt habe ich doch wieder eine eigene Internetverbung. Auf die Dauer war es doch zu nervig (und zu teuer) immer in die Coffeeshops zu rennen. Leider ist das hier alles nicht ganz so einfach wie ich mir erhofft hatte. Wie in Deutschland gibt es natürlich auch hier Mindestvertragslaufzeiten. Für einen DSL-Anschluß liegen diese bei 24 Monaten, solange will ich hier in dieser Wohnung aber gar nicht bleiben und in den Verträgen steht explizit drin, dass man bei einer Auflösung vor Vertragsende 100 GBP zu zahlen sind.

Deshalb wollte ich mir eine UMTS-Karte zulegen, die ich im Zweifelsfall mit in eine andere Wohnung nehmen kann. Das war dann aber doch schwerer als gedacht. Bevor man hier ein Handy mit Vertrag bekommt muss man nämlich min. 3 Monate im Land sein und das bin ich noch nicht. Es ist völlig egal ob man in Deutschland schon Kreditkarten hatte oder seine Gehaltsabrechnung von hier mibringt. Der “Credit check” (so eine Art Schufa) betrachtet nur englische Konten und Kreditkarten und somit wird man überall abgelehnt, selbst wenn man anbietet ein “desposit” zu hinterlegen. Hinzukommt das das guenstigste Angebot (von www.three.com) in ganz(!) England ausverkauft ist. Nach einigem hin- und her habe ich Vodafone dann davon überzeugen können, dass sie mir doch so ein UMTS-Modem verkaufen aber das war wirklich ziemlich schwierig. Jetztkann ich ueberall surfen 🙂

Ein Zitat aus dem vorherigen Artikel:

“Ohne Geld ist man in London ein Niemand. Mit Geld ist man in London ein Niemand mit Geld”

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Eine Stadt kriegt zu viel

Im “Manager-Magazin” (das ich nicht! lese, der Link wurde mir geschickt) ist ein ziemlich interessanter Artikle ueber das Leben in London erschienen.  Der Artikel hat insgesamt 8 Seiten, die es aber mehr als Wert sind gelesen zu werden!

http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,484483,00.html

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